MONATSVERS

Juni 2019

Freundliche Worte sind Honig, Süßes für die Seele und Heilung für das Gebein 

Sprüche 16, 24

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde!


„Honig für die Seele“.Wenn ich zum Frühstück wählen kann zwischen ungesüßtem Haferbrei und Müsli mit zuckersüßem Obst, dann freue ich mich auf die das süßeMüsli. Auch tagsüber brauche ich zwischendurch immer wieder mal was Süßes. So einen Energieschub, wenn ich zwischendurch mal einen Durchhänger habe. Im Orient gilt noch heute der Honig als ein wichtiges Süßungsmittel in der Küche. Manche von Euch erinnern sich sicher noch an die vielen köstlichen Süßspeisen, die es in der Jerusalemer Altstadt, während derIsraelfreizeitzu bestaunen gab.Der weise König Salomo vergleicht die Wirkung von Honig mit guten Worten: „Freundliches Reden sind Honig, Süßes für die Seele und Heilmittel oder Medizin für das Gebein. Salomo beobachtet: Gute Worte können wie guter Fruchtzucker sein. Sie werden vom Körper aufgenommen und spenden Energie. Die Empfindungen der Menschen sitzen in den Gliedern. In Redewendungen begegnet uns das heute noch: „Da habe ich mich bis auf die Knochen blamiert“, sagen wir beispielsweise. Was „bis auf die Knochen geht“, geht bis ins Innerste. Wo ich mich schäme, versagt habe, ich verletzt wurde. All das steckt mir in den Gliedern. Ich fühle mich schwach und krank. Die Naturheilkunde schreibt dem Honig heilende Fähigkeiten zu. Honig wirkt entzündungshemmend,und die Süße- in Maßen - gibt Energie. Was für den Körper der Honig ist, ist für unsere Seele das ermunternde Wort. Wir brauchen die Erfahrung, dass jemand füruns da ist, mit uns redet, uns zuhört. Freundliche Worte richten uns auf. Verletzungen können heilen. Wir können uns gestärkt auf den Weg machen. Ich trage Verantwortung nicht nur fürmein Handeln, sondern auch für meine Sprache. Die Macht meiner Worte muss ich mir bewusst machen und sorgfältig mit ihnen umgehen. Wie gut das tut, wenn jemand wohlwollend und freundlichmit uns redet. Wie schön ist es, mit einem ehrlichen Lächeln begrüßtzu werden. Was für eine Kraft steckt in ermutigenden Worten. Nehmen wir uns vor, heute sie weiter zu geben. Wir sollten uns immer überlegen wem wir heute begegnen, und wie WIR-IHR- oder- IHM etwas Gutes sagen können. Ehrlich soll das sein. Nicht schleimig. Wertschätzend und aufbauend. Wer weiß, vielleicht gibt das diesen Menschen neue Energie. Honig fürdie Seele. Der weise Salomo warsich sicher: Genauso funktioniert das. Denn „einfreundlichesWort ist wie Honig, angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.     


Es grüßt Euch herzlich verbunden Euer Jürgen Mayerl