MONATSVERS

Februar 2019

"Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll."

- Römer 8,18 -

 

Lieber Bruder, liebe Schwester!

Es gibt die verschiedensten Herausforderungen im Leben. Bestimmte Lebensabschnitte können mühselig sein. Manchmal ist es beschwerlich, weil Krankheit oder das Alter Kräfte zehren. Auch belastete Beziehungen machen es nicht immer leicht. Vieles begegnet uns in unserem Leben, was uns Kraft kostet. Wer mit Jesus lebt, hat in all dem einen starken Beistand, ebenso auch das Verlangen sich durch den Geist Gottes in solchen Situationen recht leiten zu lassen (Römer 8,14). Das bedeutet oftmals innerlich zu ringen! Das Richtige zu tun aus Jesu Perspektive, den richtigen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu finden, ist nochmal eine Schüppe mehr als die Probleme an sich.

 

Treue, Gnade, Vergebung, Liebe, Annahme von Krankheiten. All das gehört zu unserem Glauben und ist doch so anstrengend, weil es unserer menschlichen Schwachheit so widerspricht. Doch Gottes Wort bittet uns immer wieder um Vertrauen. Wenn wir dies auf uns nehmen, wie unser Herr es getan hat, dann werden wir auch Herrlichkeit dafür empfangen (Römer 8,17). Jesus ist uns darin vorangegangen im Vertrauen auf Gott trotz Anfechtungen, Angriffen, Verhöhnung, Schlägen, Beleidigungen, Unbeliebtheit, Schuldzuweisungen usw. Liebe zu leben. Im Vertrauen auf die zukünftige Wiedergutmachung.

 

Gottes Wort ermutigt uns mit dem Monatsvers, dass alles Erdulden und Erleiden in unserem Leben in keinem Verhältnis steht zu dem, was wir empfangen werden in der Ewigkeit. Den richtigen Weg zu gehen, Jesus nach, erfordert Leidenschaft und Leidensbereitschaft. Liebe zu leben auf Hoffnung hin braucht Glauben und Vertrauen. Mich motiviert dieser Zuspruch immer wieder ungemein. Wo immer ich erstmal tief durchatmen muss, um nicht wütend zu werden. Wo immer ich erstmal die Augen schließen muss, weil die Nerven blank liegen. Jedes Mal, wenn mich Worte treffen, die verletzen und auf die ich in gleicher Weise reagieren will. Auch wenn ich belächelt werde wegen meines Glaubens, oder wenn ich Vertrauen brauche in meinen liebenden Gott, wenn mich Krankheit ereilt.

 

Oft genug gewinnt aber auch meine Schwachheit! Ich bin so dankbar, dass Jesus sie getragen hat und ich Gnade empfangen darf. Ich wünsche mir und dir, dass wir aus dieser Gnade und Gottes Zuspruch der zukünftigen Herrlichkeit immer und immer wieder neu Hoffnung und Motivation schöpfen die Leiden, die echte Nachfolge in der Liebe unseres Herrn mit sich bringt zu tragen. Gott segne dich dafür.

Dein Simon