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Ungebunden

"…. Aber das Wort Gottes ist nicht gebunden."

- 2.Timotheus 2,9b -

Hallo ihr Lieben!


In diesen Tagen kommt man sich ja teilweise schon etwas eingesperrt vor. Gott sei Dank haben wir nur vorübergehende Ausgangsbeschränkungen und sind keine wirklichen Gefangenen. Paulus war vor knapp 2000 Jahren ein Gefangener, weil er die gute Botschaft von Jesus Christus verbreitete, als er seinem geistlichen Ziehsohn Timotheus diese Worte schrieb.


„…. Aber das Wort Gottes ist nicht gebunden.“ (2.Timotheus 2,9b)

Heute musste ich an diese Aussage denken, als ich über die derzeitigen Beschränkungen nachdachte. Wir dürfen nicht den Fehler machen und uns in dieser Zeit in eine Opferrolle hineindenken, denn die derzeitigen Beschränkungen sind nicht gegen uns als Christen gerichtet. Sie betreffen alle Menschen und dienen dem Leben. Das ist gut gemeint und unterstützenswert. Gleichzeitig ist es aber leider auch eine Einschränkung der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit. Es scheint im ersten Moment so, dass dies uns daran hindert zusammen zu kommen oder hinaus zu gehen und Gottes Wort zu hören oder zu verkünden.


Doch die Beweglichkeit von Gottes Wort ist unabhängig von unserer Bewegungsfreiheit. Solange wir unseren Mund öffnen können oder unsere Hände bewegen können, können wir Gottes Wort in Ton und Text weitergeben. Sprachnachrichten, Videos, Nachrichten, Blogs, Statusmeldungen. Die gute Botschaft von Jesus Christus ist es wert. Auch der Apostel Paulus stellt dies im weiteren Verlauf fest.


"Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, …" (2.Timotheus 2,10a)

Er war bereit jede Einschränkung für sich selbst anzunehmen, weil er gewiss war, dass seine Fesseln das Wort Gottes nicht binden konnten. Und der Beweggrund? Woher diese Kraft und Geduld?


"… damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen." (2.Timotheus 2,10b)

Damit Menschen gerettet werden, durch unseren Herrn Jesus Christus von dem Gottes gutes Wort handelt. Es ist interessant wenn wir dieses Motiv vergleichen mit dem Motiv unserer derzeitigen Ausgangsbeschränkungen. Menschen sollen gerettet werden!

Daran möchte ich in doppelter Weise mitwirken. Menschenleben erhalten, damit noch bei Vielen ewiges Leben gesät werden kann. Indem wir uns selbst einschränken lassen und das Wort Gottes unbeschränkt sein lassen.


Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste zweischneidige Schwert, das die Gelenke durchtrennt und das Knochenmark freilegt. Es dringt bis in unser Innerstes ein und trennt das Seelische vom Geistlichen. Es richtet und beurteilt die geheimen Wünsche und Gedanken unseres Herzens. Vor Gott ist ja nichts verborgen. Alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen da, vor dem wir Rechenschaft ablegen müssen. (Hebräer 4,12-13)

Gottes Wort ist mächtiger als wir es uns vorstellen können. Damit in rechter Weise konfrontiert zu werden geht einem durch Mark und Bein. Wer sein Herz für Jesus Christus öffnet, der wird erleben, wie Licht in seine Seele geworfen wird. Zu erfahren wie jemand bis in die tiefsten Winkel unseres Denkens und Fühlens schaut und uns gleichzeitig seine Liebe und Hingabe demonstriert hat, lässt niemanden kalt. Diese Gnade zwingt auf die Knie, zum Lob und Dank eines Gottes, der uns vollkommen kennt und trotzdem liebt.


Diese gute Botschaft von unserem Herrn Jesus Christus bleibt tiefgehend, weitreichend und von daher vor allem … ungebunden!

Daran können wir uns heute besonders erfreuen und davon Gebrauch machen.

Der HERR segne uns dabei.


Euer  Simon 

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