MONATSVERS

November 2020

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Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, dass sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn.

Jeremia 31,9

Liebe Geschwister,

die Worte sind an das Haus Israel und Juda gerichtet, es geht um die Heimführung aus der Zerstreuung. Aber wer wird hier angesprochen? Nur die Weinenden und Bußfertigen, die welche zerschlagenen Herzes sind und zu Gott umkehren.

Was sagt der Herr zu ihnen: ich will sie trösten und leiten.

Leiten und trösten lassen können sich nur diejenige Menschen lassen, die sich unter Gottes großer Hand auch unter Tränen beugen. Dies hatte Gültigkeit beim damaligen Volk Israel und dies gilt auch uns heute. Wenn wir ein demütiges Herz haben, dann kann uns Gott trösten und uns seine Wege führen.

Der Psalmist David schreibt in Psalm 51, 19 b: ein geängstigtes und zerschlagenes Herz, wirst du Gott, nicht verachten. Wir sehen, wie wichtig Gott unsere Herzenseinstellung ist, ein Hochmütiger oder Selbstgerechter, wird sich niemals durch Gottes Wort leiten lassen.

Auch der zweite Teil des Verses spiegelt Gottes wunderbare Fürsorge und Größe auch uns gegenüber wieder. Er sorgt dafür, dass wir täglich gutes Wasser aus seinem Wort bekommen und noch mehr, er ebnet unseren oftmals auch steinigen, unebenen und beschwerlichen Lebensweg, damit wir nicht fallen. Was für eine wunderbare Zusage für die Heimkehrer aus dem Volk Israel und welch tolle Zusage auch für uns „Heimkehrer“. Denn auch wir sind, solange wir hier auf Erden leben noch nicht wirklich bei unserem Vater zuhause angekommen, wir sind noch unterwegs.

Genauso wie Gott dem bußfertigem Volk Israel zuruft, ich bin euer Vater, ruft er auch uns, die wir an Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland glauben zu, ich bin euer Vater. Ich sorge für dich und behüte dich.

Mit diesem Zuspruch Gottes möchte auch ich Euch Mut zu sprechen.

Viele Grüße

Euer Peter